Der Kraal ist der Ort, an dem ich sein möchte.
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- von Alison Strange 3. Juni 2026
Anfang des Jahres stieß ich zufällig auf einen Beitrag des Auslandsbüros meiner Uni, in dem deren dreiwöchiges Studienprogramm in Namibia vorgestellt wurde. Spontan bewarb ich mich. Ich ahnte nicht, dass daraus ein sechswöchiges Praktikum im Naturschutz und eine lebensverändernde Erfahrung werden würde. Die erste Station unserer kleinen Namibia-Rundreise war der Cheetah Conservation Fund (CCF), und ich war sofort begeistert. Ich bewunderte den Einsatz und die Hingabe der Mitarbeiter und von Dr. Marker und wünschte mir, auch Teil von so etwas sein zu können. Gegen Ende des Besuchs meiner Uni erfuhr ich, dass sie Praktika in allen Abteilungen anbieten. Ob ich mich daraufhin entschied, weitere sechs Wochen mit nichts als einem Rucksack in Namibia zu bleiben? Na klar! Und nachdem ich die unglaublich engagierte Freiwilligenkoordinatorin mit dieser dringenden Anfrage ganz schön unter Druck gesetzt hatte, wurde meine Bewerbung angenommen und ich war zurück beim CCF.
Ich begann das Programm als allgemeine Praktikantin und konnte alle Abteilungen kennenlernen. Schnell merkte ich, dass ich am liebsten im Kraal arbeiten wollte. Morgens mit Sonnenaufgang aufzuwachen und die Hunde zu füttern, war für mich der perfekte CCF-Morgen. Ich hatte das Glück, mit drei Welpenwürfen arbeiten zu dürfen – füttern, wiegen und entwurmen. Außerdem konnte ich am Schlangenabwehrtraining für Welpen teilnehmen und viel über Welpenpflege lernen. Besonders gern fütterte ich jeden Morgen und Abend die Ziegenkitze mit der Flasche. Tagsüber bürsteten wir als Kraal-Praktikanten die Hunde, harkten die Gehege, reinigten die Näpfe, gingen mit den Hunden spazieren und beaufsichtigten gelegentlich das Melken der Ziegen. Ich überwand meine Nervosität und hielt sogar einen Vortrag über Hunde vor einer Gruppe von Gästen.
Während meiner allgemeinen Woche konnte ich Zeit mit dem Gepardenteam verbringen und habe am Gepardenlauf, der Fütterung im Zentrum, der Verabreichung von Flüssigkeiten, der Fütterung der wilden Geparden, dem Gepardenvortrag und der Führung hinter die Kulissen teilgenommen.
Ein weiteres meiner Lieblingsfächer war Ökologie. Ich konnte einen Tag pro Woche in der Ökologie verbringen und an verschiedenen Feldarbeiten teilnehmen, wie z. B. Wildtierzählungen, dem Abtransport von Kamerafallen, Vegetationsproben und der jährlichen Zählung von Wasserlöchern.
Ich habe es genossen, Zeit in der Käserei zu verbringen und zu lernen, wie man Käse, Joghurt und Eiscreme herstellt.
Ich bin Studentin im Grundstudium und studiere derzeit Biologie mit Schwerpunkt Ökologie und Naturschutz sowie Anglistik mit Schwerpunkt technisches und professionelles Schreiben. Daher war diese Erfahrung für den Fortschritt meiner Ausbildung und meiner beruflichen Entwicklung unglaublich wertvoll.
Insgesamt war mein Praktikum bei CCF eine wunderbare Erfahrung und ich hoffe, bald wiederzukommen, um noch mehr über den Schutz von Geparden zu lernen. Ich habe auf dieser Reise unglaublich tolle Menschen kennengelernt und in jeder Abteilung wertvolle Freundschaften geschlossen. Vielen Dank an CCF für den herzlichen Empfang von mir und meiner Schulgruppe – wir sehen uns bald wieder!
Weiterführende Literatur
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September 30, 2025
Brendys Geschichte: Ich ehre meinen Vater mit dem Cheetah Conservation Fund